In den letzten Jahren haben sich verschiedene manuelle Methoden der Schmerztherapie etabliert, u.a. die Osteopathie (www.osteopathie.de) und die Myoreflextherapie. http://myoreflex.de )
Diese werden nach mehrjähriger Ausbildung mit Erfolg praktiziert. Der Zeitaufwand, und die damit verbundenen Kosten sind für viele Patienten hierbei ein relevantes Problem. Die seit ca.. 2008 propagierte Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht zeigt eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zur seit Jahren etablierten Myoreflextherapie. Die raschere Erlernbarkeit, der schnelle Erfolg und die konsequente systematische Anleitung zur Selbsthilfe der Patientinnen charakterisieren einige der wesentlichen Unterschiede. www.liebscher-bracht.com
Schmerzen sind Warnungen
die uns auf eine Verletzung, eine Fehlbelastung oder Überbelastung des Körpers oder der Seele hinweisen.
Leichtere, kurzzeitige Schmerzen können oft problemlos behandelt werden und sind dann schnell vergessen. Bei stärkeren Schmerzen ist das ganz anders, wiederholen diese sich , kommt die Angst vor dem nächsten Schmerzereignis hinzu – welche sie verschlimmert. Ist die Ursache der Schmerzen dann noch unklar, so wird der Schmerz immer bedrohlicher empfunden.
Aufgrund von Fehlbelastungen und der zunehmenden seelischen Belastungen im Alltag, gibt es immer mehr Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden. Oft haben verschiedene Therapieversuche nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Warum!?
Um die Schmerzen schnell zu lindern werden die Symptome behandelt, aber die Ursachen nicht gesucht und beseitigt. Diese führen über eine unveränderte Fehlbelastung nach gewisser Zeit wieder zu den bekannten Beschwerden.
Die direkte Beteiligung der Muskulatur an einer Vielzahl von Schmerzformen über Verspannungen ist in vielen Fachdisziplinen nicht bekannt, – so auch z.B. der Gynäkologie!
Wenn mir eine wesentliche Ursache nicht bekannt ist , dann kann ich sie auch nicht erfolgreich verändern!
Beispiel
Ca 80 % der Schmerzen in der linken Brust/Brustwand gehen auf eine Verspannung im Bereich der Schulter -/ Brustmuskulatur / Brustwirbelsäule zurück. Durch Druck auf 3-5 Schmerzpunkte über jeweils 1-2 min lässt sich diese Verspannung lösen – und der Schmerz – und die Angst vor einem Brustkrebs oder Herzleiden sind in Minutenschnelle verschwunden…. (sicherheitshalber erfolgt anschließend eine „Ausschlußdiagnostik“ gemäß den fachärztlichen Standards )
Folgen (D)einer Fehlbelastung
Z.B. Knieschmerzen / Schulterschmerzen sind meist durch eine einseitige Fehlbelastung oder durch ein akutes Geschehen bedingt, das in Folge zu einer Fehlbelastung geführt hat: Eine Muskelgruppe zieht nun stärker als die andere und das beteiligte Gelenk wird ungleich belastet. An der Stelle der stärkeren Überbelastung kommt es durch übermäßigen Druck auf einen Punkt zur „Arthrose“ und zu „Verkalkungen“ die sich auch im Röntgen darstellen lassen. Nun nimmt man Schmerzmittel (die Fehlbelastung bleibt unverändert) – und trainiert die vermeintlich zu schwache Muskelgruppe. Folge>> Der Zug am Knochen in das Gelenk wird jetzt von allen Seiten verstärkt. Unter diesem starken Druck leidet der Knorpel und die Beschwerden nehmen im Laufe der Zeit immer mehr zu
Das klingt logisch, einfach – und ungemein arrogant – weil doch der komplexe Schmerz plötzlich einfache Ursachen haben soll, die evtl. auch noch relativ einfach zu behandeln sind !?
Wenn das so ist, dann müsste doch eine Entspannung der verkrampften Muskeln eine rasche Schmerzlinderung in den zusammengepressten Gelenken bewirken und auch im Muskel selber!
Tatsächlich, genau so ist es: Durch kräftigen, leider auch schmerzhaften Druck auf die Sehnenansätze der Muskeln – wird reflektorisch dieser Muskel entspannt. Man spürt diese Entspannung erst als nachlassenden Schmerz des Druckpunktes, dann zT. als „Wärme“ und 1-3 Tage später als Muskelkater. Das Gelenk wird (vorübergehend) sofort entlastet.
Damit der Muskel sich nicht wieder verkrampft ist der zweite wesentliche Teil der Therapie die Dehnübung: Der verkürzte Muskel muss täglich gedehnt werden. Gezielte Übungen führen natürlich zu einer veränderten Gesamtbelastung des Bewegungsapparates – die durch weitere Übungen stabilisiert und harmonisiert werden kann. Viele Yogaübungen haben eine große Ähnlichkeit mit den „Motion“ - Übungen nach Liebscher& Bracht .
Über eine Entspannung der Muskeln kann sehr viel positiv beeinflusst werden:
Kopf-Nackenschmerzen, Migräne, Kiefergelenkschmerzen, Tinnitus, Bauch/Rücken schmerzen in der Schwangerschaft